Café Möhring
Aus Kaffeetraditionsverein
Das Café Möhring wurde von Oscar Möhring 1898 am Kurfürstendamm 213 Ecke Uhlandstraße eröffnet. Schon bald wurde das Haus für seinen berühmten Möhring-Baumkuchen bekannt.
1970 wurde das Café an den Feinkostproduzenten Heinz Pfennig verkauft. Er baute das Café um zu einem weltstädtischen Treffpunkt und eröffnete 1973 ein zweites Café Möhring am Kurfürstendamm 163 Ecke Brandenburgische Straße.
In der Silvesternacht 1973/74 fiel ein Feuerwerkskörper auf das Markisenvordach des Stammhauses und das Café brannte vollständig aus. Erst Ende April 1974 konnte es wieder im nachgebauten Interieur Gäste empfangen. Pfennig kaufte 1975 das Traditionscafé Schilling am Kurfürstendamm 234 hinzu, restaurierte es und erwartete ab 1977 auch hier seine Gäste. Heinz Pfennig starb im November 1977 und sein Sohn Kurt Pfennig führte die Tradition fort.
1980 wurde ein viertes Café Möhring in der Nähe vom Schloß Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee eröffnet.
Schon vor seiner Wahl zum Bundeskanzler besuchte Helmut Kohl ab dem Anfang der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts das Café Möhring in der Uhlandstraße. Als sein Lieblingskuchen ist die Apfel-Mohn-Streuselschnitte überliefert.
Nach der Schließung des Café Möhring in der Otto-Suhr-Allee im Jahre 2006 hat jetzt auch das letzte Café Möhring in der Charlottenstraße 55 am Gendarmenmarkt seinen Betrieb eingestellt. Der Pachtvertrag war bereits Ende des Jahres 2008 ausgelaufen.
[bearbeiten] Wissenswertes
