Café Munding

Aus Kaffeetraditionsverein

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Ende des 18. Jahrhunderts kamm Johann Nepomuk Munding aus dem Habsburger Vorland Überlingen am Bodensee über das Engadin nach Innsbruck.

In Innsbruck angekommen begann er in der Zuckerbäckerei von Stadtkoch Kircher hier im ehemaligen Gumpphaus in der Kiebachgasse zu arbeiten. Wenig später pachtete er den Betrieb, kaufte dann das gesamte Anwesen und eröffnete im Frühjar 1803 das "Damencafé Konditorei Munding".

Schon bald nach der Eröffnung des Café Munding waren Mundings Bäckerein in Tirol so beliebt, daß Johann Nepomuk Munding zum Persönlichen Kammerdiener und Kammerlieferant seiner K.u.K. Hoheit Erzherzog Eugen von Tirol, zum Großherzoglich sächsischen Hoflieferanten und zum Kammerlieferant seiner Hoheit Prinz Ludwig von Sachsen – Coburg und Gotha ernannt wurde.

Johann Nepomuk Munding war es auch, der Anfangs der 60er Jahre die Tradition des Christbaumaufstellen zu Weihnachten nach Tirol brachte, in dem er ein schön verziertes Bäumchen in die Auslage seiner Konditorei stellte.


[bearbeiten] Wissenswertes

Das Gumpp-Haus, einst das Wohnhaus der berühmten Innsbrucker Barockbaumeisterfamilie Gumpp, ist seit 1803 der Sitz von Tirols ältester Café-Konditorei, dem Munding. Seit 1907 verfügt der Familienbetrieb auch über eine Kaffeerösterei. Der Kaffee kann an Ort und Stelle in über 60 Kaffeespezialitäten genossen werden. Das gesamte Angebot an süßen Köstlichkeiten wird in der hauseigenen Konditorei hergestellt.


[bearbeiten] Weblink

http://www.munding.at/d/index.html

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