Café Rabien

Aus Kaffeetraditionsverein
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Das Café Rabien befand sich von 1878 - 1932 am Nauener Tor.

1903 kaufte Ernst Rabien das Café

1932 nach dem Tod des Firmengründers erfolgte der Neustart am Brandenburger Tor.

Als Anfang der 50er Jahre die sozialistische Handelsorganisation (HO) den Chef bedrängte, das Café abzugeben, zog das Traditionshaus schweren Herzens nach Berlin-Steglitz, wo heute noch Schlemmereien über die Ladentheke gereicht werden. Das Café am Nauener Tor übernahm Konditor Karl Heider. Zu DDR-Zeiten war es das einzige private Kaffeehaus Potsdams.

Der Baumkuchen aus dem Café Rabien ist weltweit bekannt, besonders in Japan ist die Spezialität beliebt. Auch aus Amerika kamen Bestellungen für die traditionellen Hexenhäuschen aus Lebkuchen. Prinzen, Kaisertochter Viktoria Luise, Filmstars wie Otto Gebühr und Lilian Harvey sowie August Bebel und Kurt Tucholsky waren unter den illustren Gästen des Cafés.


Wissenswertes