Dallmayr Kaffeerösterei
Aus Kaffeetraditionsverein
| Dallmayr Kaffeerösterei
Hoflieferant seit 1879 | |
|---|---|
| Gegründet | 1933 |
| Marke | Dallmayr Kaffee |
| Unternehmenssitz | München |
| Status | aktiv |
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Geschichte
Im Jahre 1933 kam der junge Bremer Kaffeekaufmann Konrad Werner Wille (1914 - 1976) mit dem Auftrag nach München, im Delikatessenhaus Dallmayr eine Spezialabteilung für Kaffee einzurichten. Unter dem Motto "Bremer Mischkunst und süddeutsche Kaffeeliebe" entwickelte er ein Kaffeesortiment von höchstem Niveau. Er kaufte den Rohkaffee ein, stand selbst an der Röstmaschine und organisierte den Verkauf. Führende Cafés und Hotels wurden mit Spezialmischungen beliefert.
Der Markenbegriff Dallmayr Kaffee war geboren und machte den Namen des exklusiven Hauses weithin populär.
Der zweite Weltkrieg war die schlimmste Zeit für das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Das Stammhaus in der Dienerstraße wurde 1945 völlig zerstört. Kaffee, die inzwischen wirtschaftliche Grundlage des Unternehmens, wurde nur auf dem Schwarzmarkt gehandelt. Der Wiederaufbau des Hauses mit seiner kunstvollen Fassade konnte Anfang der 50er-Jahre abgeschlossen und der Ruf als eines der führenden Delikatessenhäuser erneut gefestigt werden.
In der Nachkriegszeit entwickelte sich das Kaffeegeschäft besonders erfolgreich, und bald bezog sich der gute Ruf des Hauses gleichermaßen auf Delikatessen und Kaffee. Anfang der 60er-Jahre entstand im Stadtteil München-Giesing die größte und modernste Kaffeerösterei Süddeutschlands, und Dallmayr Kaffee wurde in ganz Bayern ein Begriff, allen voran die rasch wachsende Spezialität prodomo (übersetzt: für das eigene Haus), die Konrad Werner Wille in dieser Zeit kreierte.
1951 Übernahme der A. Zuntz GmbH, NL Berlin.
1963 Herstellung von vakuum-verpackten Röstkaffee im Werk Berlin.
Seit 1972 besteht eine Kooperation im Bereich Einkauf mit der Bremer (Versand-) Fa. Schilling und Sohn.
1976 nach dem Tod von Konrad Werner Wille übernahm sein Sohn Wolfgang Wille, mit 36 Jahren das Kaffee-Geschäft.
1985 wurde der Kaffeebereich aus dem Gesamtunternehmen herausgelöst und in eine neu gegründete Alois Dallmayr Kaffee OHG eingebracht, an der sich der Schweizer Konzern Nestlé zu 50 Prozent beteiligte. Das Ziel, das Röstkaffeegeschäft weiter zu entwickeln und den Vertrieb über die bayerischen Grenzen auszuweiten, wurde schon nach kurzer Zeit erreicht. Heute zählt Dallmayr Kaffee mit seiner Spitzenmarke prodomo zu den führenden Markenartikeln im deutschen Kaffeemarkt.
2003 Eröffnung eines Dallmayr Shop im neuen Terminal 2 des Flughafen München.
[bearbeiten] Kaffeeausschank
- Deutsche Bahn
[bearbeiten] Wissenswertes
- Dallmayr Tochtergesellschaften: (1) A. Zuntz GmbH (nicht mehr aktiv) (2) AZUL Kaffee (3) Eichhorn-Heimbs (4) Hermann Schirmer
- Dallmayr kauft fast ein Drittel der Landesproduktion Äthiopiens (Quelle: Kaffeemagazin crema, Dezember/Januar 2008)
[bearbeiten] Weblinks
- Website der Alois Dallmayr KG
- http://www.monacomedia.de/muenchenwiki/index.php/Dallmayr
- http://so-schmeckt-kaffee.de/2009/02/04/dallmayr-muenchen/
- http://einestages.spiegel.de/external/ShowAuthorAlbumBackground/a1172/l19/l0/F.html#featuredEntry
- http://www.handelsblatt.com/delikatessengeschaeft-dallmayr-bleibt-muenchens-edelmagnet;2494349
- http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/was-delikatessenhaendler-dallmayr-anders-macht-417293/
- http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/22179871
