Diskussion:Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaften mbH (GEG)

Aus Kaffeetraditionsverein

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[bearbeiten] Noch zu klärendes? - Alles klar

Werte Genossenschaftsfreunde,

Im Gesellschaftsvertrag vom 16. März 1894 wird als Gegenstand des Unternehmens genannt: durch Ankauf oder andere Handelsgeschäfte gut und preiswert zu beschaffen. Import wird nicht ausdrücklich genannt, obgleich der Geschäftsführer Ernst August Scherling ein ausgewiesen welterfahrener Im- und Exporttkaufmann war.

Ein Blick auf die Kaffeedose mit der schönen brasilianischen Mulatting ist deutlich - das Goldene GEG-Zeichen prangt über einem Sack - kein Hinweis auf eigene Importe. Nirgendwo auf der ganzen Dose. Eigentlich doch merkwürdig, wenn selbst importiert würde. Weder im Geschäftsbericht 1911, noch in dem Jubiläumsbuch 1919 25Jahre von Kaufmann, nicht bei Sierakowsky 1928/1930: Werk im Werden, nicht in dem Jubiläumsbuch 1954 - 60 Jahre GEG - noch im Jahr 1969 75 Jahre GEG. Bis hin zur Schließung der Eigenproduktion wurde dann überwiegend in Hamburg bei Importeueren, und zum Schluß insbesondere bei einem, gekauft.

Einen Literaturhinweis hatte ich gegeben, einen zweiten durch das Foto mit dem Bericht 1911, die große Kaffedose spricht ebenfalls für sich. Weitere Quellen habe ich jetzt genannt.

Dass bei Kaffeee allgemein auf Importe hingewiesen wird sagt nichts - denn in Deutschland wächst kein Kaffee. Die Frage ist konkret: Sind es eigene Importe der GEG? Und dafür habe ich keine Hinweise gefunden. Auch nicht bei Betriebsbesichtigungen. Allerdings sind namhafte Kaffeeimporteuere branchenbekannt, die an die GEG geliefert haben.

Bitte nicht nur ein Fragezeichen hinsetzen, sondern klare Belege vorlegen.

Bei Tee allerdings wurde direkt importiert. Dieser Markt war grundsätzlich anders strukturiert alxs der Kaffemarkt. Hier wurde dann auch in den Schriften darauf hingewiesen, das wurde bei einer Betriebsbesichtigung hervogehoben.

Frage: Wird in diesem Forum auch Ersatzzkaffee mit behandelt? Grund der Frage: Es wurde eine Kategorie Mannheim angefügt. Hier wurde Malzkaffee, und Nudeln und vieles mehr hergestellt - nur nicht Kaffee.

Wenn es darum ginge, alle Orte, an denen die GEG vertreten war, aufzuführen, dann käme man schnell bei den wichtigsten Betrieben und Niederlassungen auf 50 Orte.

Mit genossenschaftlichem Gruß Genosse

[bearbeiten] Hallo Genosse

den Hinweis „aus eigenen Importen“ habe ich auf einer GEG-Dose gesehen und deshalb vermerkt. Da ich aber kein Foto gemacht habe, kann ich z.Zt. keinen "Beleg für eigene Kaffe-Importe" liefern und folge gern Ihren Recherchen.

Zu der Frage ...

? Wird in diesem Forum auch Ersatzkaffee mit behandelt ?

              ... ein klares Ja! Ersatzkaffee prägte ganze Epochen.

Bei den Produktionsstätten von Kaffee und Ersatzkaffee (siehe Kaisers) muss, dass GEG Kaffeewerk Mannheim (habe ein Foto ... "voll lösliches Extraktpulver 1 x 1 aus feinstem natürlichen Röststoffen"!) eine Rolle spielen.

Warum stellen Sie den Internetlink http://www.neue-kauffahrtei.de/06gesch/geschichte.html in Frage???

Viele Grüße Sloeper, 23. Mai. 2008 (CEST)

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