Ed. Schlingschröder & Co. Kaffee-Gross-Rösterei
Aus Kaffeetraditionsverein
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| Ed. Schlingschröder & Co.
Kaffee-Import-Grossrösterei | |
|---|---|
| Gegründet | 1895 |
| Marke | Fürsten Kaffee |
| Unternehmenssitz | Bonn, Nordstrasse 65
Berlin |
| Slogan | |
| Status | Ehemaliges Unternehmen |
[bearbeiten] Geschichte
1895 hatte Eduard Schlingschröder, Kaffeeimporteur aus Hamburg, in Bonn eine Kaffee-Rösterei errichtet. Der Kaffee wurde in der Nordstraße in Säcken angeliefert und auch erst hier verzollt. Kaffeesteuer war ebenfalls zu zahlen.
1919 stieg Fritz Heinrich Schnitzer, Kaffeeimporteur aus Rotterdam, als Komplementär in die Firma ein.
1952 kam Hans Schnitzer, Sohn des Komplementärs, als Lehrling nach Bonn, um das Kaffeehandwerk zu erlernen. Bereits mit 25 Jahren übernahm Schnitzer die Firma. Kundschaft der Firma Schlingschröder waren der Einzelhandel, Tante-Emma-Läden, später vor allem Kantinen und Restaurationsbetriebe.
1980 musste die Firma aufgrund der Auflagen des Emissionsschutzes das Kaffeerösten einstellen.
1987 wurde Hans Schnitzer die Röstgenehmigung entzogen. Der "Fürsten Kaffee" zog nach Beuel. Die "antike" Röstmaschine verkaufte Schnitzer nach Polen.
[bearbeiten] Wissenswertes
