Emil Schütz Gross-Rösterei
Aus Kaffeetraditionsverein
| Emil Schütz
Kaffeegrossrösterei | |
|---|---|
| Gegründet | 1914 |
| Marke | Schütz Kaffee |
| Unternehmenssitz | Lehe (Bremerhaven), früher:
Wesermünde-Lehe |
| Slogan | Kenner trinken
Schütz Kaffee |
| Status | Ehemaliges Unternehmen |
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Geschichte
1914 eröffnete Emil Schütz (* 1891) ein Fachgeschäft für Kaffee, Tee und Konfitüren mit eigener Rösterei in der Hafenstraße. [1]
Ab 1918 gehörten zu seinem Vertriebsnetz bereits 23 Filialen im Stadtgebiet Wesermünde-Lehe, in Nordenham und in Cuxhaven. [1]
Der Aufschwung der Rösterei "Schütz-Kaffee" begann, als Emil Schütz den leerstehenden Zollinlandsbahnhof in der Moltkestraße kaufte. [1]
Schütz betrieb die Direktbelieferung von Großverbrauchern und Einzelhandelsgeschäften. Das Vertriebsnetz reichte bis nach Sachsen, Schlesien und Ostpreußen. "Schütz-Kaffee" wird deutschlandweit zu einer Handelsmarke. [1]
1947 wurde die Stadt Wesermünde in das Land Bremen eingegliedert und in Bremerhaven umbenannt. Quelle: Wikipedia
1964 50jähriges Firmenjubiläum.
1971 Übernahme durch die Bremer Firma Kölle und später von Kaffee HAG. [1]
[bearbeiten] Wissenswertes
Neben dem eigentlichen Logo (der Bogen-Schütze, Sternbild!) fanden über viele Jahre auch Leuchtturm und Schiff Verwendung, um Bezug zum Küstenstandort zu nehmen. Es handelt sich dabei um den Leuchtturm "Roter Sand", der ein paar Seemeilen nordöstlich von Wangerooge in der Nordsee steht, sowie um das Luxusdampfschiff "Bremen" des Norddeutschen Lloyd. Letztes wiederum wurde auch Namens- und Logo-Geber für die Bremer Rösterei Lloyd-Kaffee.
[bearbeiten] Galerie
[bearbeiten] Einzelnachweis
[1] „Leher Geschichten“, Zweiter Band 2011, Herausgegeben vom Historiker Burkhard Hergesell und der Geschichtswerkstatt Lehe, Beitrag von Dieter Hupke und Wolfgang Schröter.
[bearbeiten] Kaffeepate
michelmischa@web.de (für weitere Informationen dankbar!)
