Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaften mbH (GEG)

Aus Kaffeetraditionsverein
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Seit dem 15. April 1903 betrieb die Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine m. b. H. (GEG) in Hamburg eine Kafferösterei.

Großeinkaufs-Gesellschaft

Deutscher Konsumgenossenschaften mbH (GEG)

Geg.jpg

Große Röstkaffee-Dose aus den 1950er Jahren

für konsumgenossenschaftliche Läden

Gegründet

16. März 1894

Rösterei ab

15. April 1903

Marke

bis Mitte der 1960er Jahre geg Kaffee

Marke

ab Mitte 1960er Jahre CIRKEL KAFFEE

Firmenmensitz

Hamburg

Slogan

Im Konsum kaufen kluge Kunden

Status

ehemaliges Unternehmen


Geschichte

Der Beginn im Kaiserreich bis zum Ende der Weimarer Republik

Die Gründung der GEG

Die Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine m.b.H (GEG) wurde am 16. März 1894 in Hamburg gegründet. Sie entwickelte sich zur Waren- und Wirtschaftszentrale der sozialistischen Konsumgenossenschaftsbewegung der Hamburger Richtung. Sie war ideologisch mit der SPD und den sozailistischen Gewerkschaften verbunden.


Die Eigenproduktion - am Anfang stand die Kaffeerösterei

Die erste GEG Großrösterei arbeitete ab 1903 im Hamburger Zentrallager Engelstraße
Die erste GEG Großrösterei arbeitete ab 1903 im Hamburger Zentrallager Engelstraße

Am 20. und 21. Oktober 1902 wurde beschlossen, im Hamburger Lager eine Kaffeerösterei einzurichten. Das Lagergebäude in der Engelstrasse war zum 1. Oktober fertiggestellt worden. 1903 wurde der Gesellschaftsvertrag der GEG dahingehend geändert, den Geschäftszweck der GEG auch auf die Produktion und Veredelung von Waren auszuweiten. Am 15. April 1903 begann mit Röstkaffee die Eigenproduktion im Hamburger Lager Engelstrasse. Eine große Bertonsche Doppelmaschine diente zum Reinigen des Kaffees von Staub, Sackfasern, Bruch, Holz und Steinen. Im ersten Stock des Gebäudes standen im Röstraum 6 große Gothotsche Ideal-Rapid-Schnellröstapparate; einer davon war mit einem schwungbaren Kühlsieb versehen, und diente zur Herstellung von scharf kandiertem Röstkaffee. Für die Kühlung des Kaffees aus den 6 Röstmaschinen standen ein großer und ein kleiner Exhaustor bereit. In unmittelbarer Nähe des Röstraums lag der Verlese- und Packraum mit Verlese- und Waagemaschinen. Hier wurden alle Röstkaffees auf helle Bohnen, Holzteilchen udgl. verlesen und verpackt. Der lose Röstkaffee wurde in Säcken verversandt, die innen mit Papier ausgelegt wurden. Die verpackte Ware wurde in abgepassten Kisten verschickt. Bald darauf wurde eine eigens für die GEG entwickelte Kaffee-Reinigungs- und Siebmaschine aufgestellt. Besonders zweckmäßig und großzügig waren die Sozialräume eingerichtet.

1916 wurde die Kaffeerösterei in das neu errichtete 9stöckige Lagerhaus an der Sonninstrasse Nr. 23 - 26 verlegt. Hier kamen großzügige Lagerräume und eine erweiterte Packerei hinzu.

Ende der 1920er Jahre wurde die Hamburger Kaffee-Rösterei in einem Gebäudekomplex der GEG auf der "Peute" (Peutestrasse Nr. 24) eingerichtet. Die GEG-Kakao-und Schokaladenfabrik (Kascho) belegte in der Sonninstrasse die Produktionsflächen.

1924 wurde noch eine Rösterei in Chemnitz eingerichtet.

Neben Röstkaffee wurden bis in die 1960er Jahre an Konsumgenossenschaften mit eigener Rösterei auch fertige Kaffeemischungen Rohkaffeee geliefert.


Produktionszahlen für Röstkaffee

Bereits 1904 wurden 782.756 kg Kaffee in Hamburg geröstet. 1905 811.920 kg, 1906 1.058.909 kg, 1907 1.398.360 kg, 1910 1.698.161 kg. 1911 war erstmals ein Rückgang der Röstungleistung auf 1.667.081 zu verzeichnen. Dies wurde auf die steigenden Rohkaffeepreise, die im Verkaufspreis sich niederschlugen zurückgeführt. Außerdem ging die Zahl der abnehmenden Konsumgenossenschaften zurück - von 856 im Jahr 1910 auf 849 im Jahr 1911. Dies wog um so schwerer, als es größere Genossenschaften waren, die zur Selbströstung übergegangen waren und nicht mehr von der GEG fertigen Kaffee bezogen. 1913 wurden nur .539.674 kg geröstet, 1914 erreichte die Produktionsleistung trotz des Kriegsausbruchs noch 1.422.846 kg. Im Kriegsjahr 1915 wurden 1.245.635 kg Kaffee geröstet, 1916 waren es 591.419 kg Kaffee. Dieser Rückgang wurde auf die Beschlagnahme des Rohkaffeees zurückgeführt, so dass seit August keine nennenswerten Mengen mehr geröstet werden konnten. 1917 wurden nach entsprechender Freigabe zwei Kaffeemischungen von insgesamt 130.875 kg hergestellt. Die Röstung mußte bereits im April wegen fehlender Rohware eingestellt werden.


Umsatz mit Röstkaffee

Die Kaffeerösterei erzielte im Jahr 1905 einen Umsatz von 1,4 Millionen Mark. 1912 erreichte der Umsatz 4,5 Millionen Mark. 1915 ging der Umsatz zurück auf 3,6 Millionen Mark, 1916 auf 2,4 Millionen Mark. 1917 waren es nur noch 328.000 Mark und 1918 114.000 Mark.


Schutzmarke GEG

Siegelmarke, mit GEG-Warenzeichen, dies gültig von 1907 bis Mitte der 1920er Jahre
Siegelmarke, mit GEG-Warenzeichen, dies gültig von 1907 bis Mitte der 1920er Jahre

1904 wurde beschlossen GEG als Schutzmarke für alle in den eigenen Betrieben hergestellten Waren zu verwenden. 1907 wurden Malz-Kaffee Packungen mit der Schutzmarke GEG eingeführt. Graphisch wurde die Marke mit großen Buchstaben im Kreis gestaltet.

Ab Mitte der 20er Jahre wurden die Buchstaben geg (klein geschreiben) in einen Kreis gesetzt. Die nach oben spitz zulaufenden Buchstaben sollten an die Speichergiebel des Handelshauses erinnern.


Die wirtschaftliche Lage der Mitarbeiter

Für die Zeit vom 1. Januar 1914 bis 31. Dezember 1919 galten für Angestellte und Arbeiter folgende Regelungen: Die tägliche Arbeitszeit des kaufmännischen Personals betrug 8 Stunden, Sonnabends wurde bis 15 Uhr gearbeitet. Daraus ergibt sich eine wöchentliche Arbeitszeit von über 45 Stunden. Für die Arbeiter galt eine tägliche Arbeitszeit von 8 1/2 Stunden, an Sonnabenden von 8 Stunden, ausschließlich der Pausen. Daraus errechnet sich eine Wochenarbeitszeit von 50 1/2 Stunden. Das Mindestgehalt der männlichen Handlungsgehilfen ab 21 Jahre betrug jährlich 1.500 Mark und erreichte nach 6 Jahren 2.500 Mark. Für weibliche Gehilfinnen war das Mindestgehalt 960 Mark, stieg jährlich um 120 Mark bis auf höchstens 1.800 Mark. Diese Beträge galten in der Regel für jüngere Angestellte. Ältere und besonders qualifizierte Gehilfen und Gehilfinnen wurden mit einem entsprechend höheren Anfangsgehalt eingestellt. Beamte mit verantwortlicher Stellung und Beschäftigung wurden über Tarif nach einer besonderen Gehaltsordnung besoldet. Der Urlaubsanspruch war im ersten Jahr 1 Woche, in den folgenden Jahren 2 Wochen. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall oder bei militärischen Übungen betrug generell 6 Wochen. Ein Betrag aus der Kranken- und Unfallversicherung wurde nicht gegengerechnet. Beiträge zur Kranken- und Invalidenversicherung wurden nicht gekürzt.

Arbeiter und Arbeiterinnen erhielten Wochenlohn. Der lag in Hamburg zwischen 32,50 und 39 Mark, Arbeiterinnen erhielten zwischen 16,25 und 21,45 Mark. Ferien wurden in den ersten 5 Jahren der Beschäftigung von 1 Woche, danach von 2 Wochen gewährt. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall betrug in den ersten 5 Jahren 2 Wochen, dann 3 Wochen und über 10 Jahre Beschäftigung 4 Wochen. Krankengeld aus der gesetzlichen Versicherung wurden gegengerechnet. Bei militärischen Übungen betrug die Lohnfortzahlung für Arbeiter generell 14 Tage.

Von 1916 an wurden Teuerungszulagen gezahlt.

Von den 1.065 männlichen Beschäftigten in allen GEG-Betriebsteilen wurden 299 im Jahr 1914 zu den Fahnen einberufen. 1917 waren 1.053 Männer eingezogen. Bei Ausbruch des Krieges erhielten Einberufene Lohn- und Gehalt für eine gewisse Zeit weitergezahlt. Dann erhielten die Familien der Verheirateten eine fortlaufende monatliche Unterstützung. Die Soldaten erhielten regelmäßig Liebesgaben wie Zigarren udgl. aus der eigenen Produktion zugeschickt. Dazu erhielten sie Exemplare der Genossenschaftspresse. 1917 wurden 642 Frauen und 1.175 Kinder unterstützt.

Werbemotiv von 1930
Werbemotiv von 1930

Kaffeesurrogate

Ein steter Aufschwung war bei Kaffeeersatz zu verzeichnen. 1911 kamen weitere GEG-Packungen auf den Markt. Anders als beim Röstkaffee, der in den Läden abgewogen und getütet wurde, erhielten weitere GEG-Kaffeesurrogate ein prägnantes Packungsbild. Neu waren in diesem Jahr Kornkaffee (kandiert), Roggenmalzkaffee, Kistelzichorie und Grießzichorie. 1915 wurde Ersatzkaffee für 3.400.000 Mark umgesetzt, zum großen Teil in GEG-Packungen.

Auf einer gemeinschaftlichen Sitzung von Vorstand und Aufsichtsrat der GEG am 11. und 12. April 1916 wurde als wichtiges Vorhaben für die Versorgung der Konsumgenossenschaften die Errichtung eines Eigenproduktionsbetriebes für Kaffeeersatz genannt. Als Investitionssumme für Maschinen, Grundstücke und Gebäude wurde für Malzkaffee und gebranntes Getreide eine Investitionssumme von 3,4 Millionen Mark veranschlagt.

Das Malzkaffeewerk in Chemnitz wurde im Dezember 1923 fertiggestellt und begann Anfang 1924 mit der Produktion. Chemnitz war für die GEG ein wichtiger Standort geworden. Kurz zuvor hatte man die Senffabrik, die Kaffeerösterei und das Kolonialwarenlager von Gröba hierher verlegt. Durch Befehl der SMA (Sowjetische Militäradministration) vom Dezember 1945 ist dieser Betrieb, wie auch die anderen GEG-Betriebe in der SBZ (Sowjetische Besatzungszone), der Verfügung durch die GEG entzogen.

1927 wurde mit dem Bau einer zweiten Fabrik für Kaffee-Ersatzin Mannheim begonnen. Die Produktion begann 1928

Im Mannheimer GEG-Kaffeewerk wurden 1929 insgesamt 134, in Chemnitz 47 Menschen beschäftigt. Sie stellten her 4.375.00 kg Malzkaffee, 1.052.000 kg Kornkaffee, 673.000 kg Gerstenkaffee, 884.000 kg Konsumkorn und 1.037.000 kg Zichorie. Es konnten an einem Acht-Stunden-Arbeitstag 600 kg Feigen gedarrt und zu feinem Staub gemahlen werden. Das entspräche einer Jahreskapazität von 180.000 kg, die aber nicht voll ausgefahren wurde.


Gleichschaltung der Konsumgenossenschaftsbewegung

Anzeige ist aus der GEG-Zeitschrift Genossenschaftsfamilie, Hamburg 1938
Anzeige ist aus der GEG-Zeitschrift Genossenschaftsfamilie, Hamburg 1938
Kaffeesortiment der GEG im Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften, Dez. 1934, mit geg-Zeichen und R in Gepag-Flagge

Kaffeesortiment der GEG im Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften, Dez. 1934, mit geg-Zeichen und R in Gepag-Flagge

Am 4. Mai 1933 begann die Gleichschaltung der Konsumgenossenschaftsbewegung. Gau-Inspekteur der NSDAP, Erich Grahl, wurde als Staatskommissar für die GEG eingesetzt. Die Organisationen der christlichen Genossenschaftsbewegung mit ihrer Zentralorganisation "GEPAG" Großeinkaufs- und Produktions-Aktiengesellschaft deutscher Konsumvereine wurden übernommen.

Die GEG wurde formal am 14. August 1933 zum Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften GmbH (GEG) umstrukturiert und umfirmiert. Nach dem Erlass des Gesetzes vom 31. Mai 1935 für den Reichsbund (GEG) wurde die Unternehmensstruktur wieder umorganisiert. Die Firma wurde abermals geändert, in Deutsche Großeinkaufs-Gesellschaft m.b.H (Deugro). Damit war im Firmennamen kein Hinweis mehr auf die genossenschaftliche Herkunft. In der nebenstehenden Werbung, aus der konsumgenossenschaftlichen Mitgliederzeitschrift Genossenschaftsfamilie, Hamburg 1938, war von diesen Änderungen so wenig wie möglich zu erkennen. Immer wieder versuchten alte Konsumgenossenschafter, hier aus Hamburg, ihre alte Tradition so gut es ging zu wahren.

Zum 1. April 1941 wurde die GEG in die Deutsche Arbeitsfront eingegliedert unter eine Dachgesellschaft, die als Gemeinschaftswerk der Deutschen Arbeitsfront (GW) firmierte.


Die Zeit in der Bundesrepublik Deutschland

Das Sortiment der GEG 1953 mit Kaffee-Mischungen Vita (20 oder 40% Kaffee-Bohnenanteil), Ersatzkaffee, Kaffee-Gewürz, Kaffee-Zusatz-Essenz und Feigen Kaffee.
Das Sortiment der GEG 1953 mit Kaffee-Mischungen Vita (20 oder 40% Kaffee-Bohnenanteil), Ersatzkaffee, Kaffee-Gewürz, Kaffee-Zusatz-Essenz und Feigen Kaffee.

Nach dem 2. Weltkrieg vereinigten sich die die Konsumgenossenschaften der Hamburger und der Kölner (christlich-katholischen) Richtung der drei Westzonen und die gemeinsame Waren- und Wirtschaftszentrale wurde umfirmiert in Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Konsumgenossenschaften mbH (GEG).

Die Malzkaffe- und Zichorienfabrik in Mannheim erzielte 1953 einen Umsatz von DM 4 769 100,--.

Eine moderne Kafferösterei wurde im Hamburger Hafengebiet ein Stück weiter als bisher auf der Peute, eingerichtet. Ab Mitte der 1960er Jahre wurden GEG-Produkte als profilierte Eigenmarken der Konsumgenossenschaften angegeboten. Der GEG-Kaffee erhielt den Namen CIRKEL KAFFEE und stand nun überwiegend mit einem prägnanten Markenbild verpackt im Supermarkt-Regal zur Selbstbedienung. Als augenfällige Gestaltung prangte auf der Frontseite ein großer weißer Kreis mit der Markenbezeichnung CIRKEL KAFFEE. In der Mitte signalisierte ein roter Punkt mit dem Schriftzug Elite die meist verkaufte Eigenmarken-Sorte. Sie wurde als Mokka-Auslese deklariert. Unter dem Namen CIRKEL KAFFEE wurde auch Pulverkaffee angeboten, der nicht selbst hergestellt, sondern in Gläsern verpackt zugekauft wurde. Ebenfalls unter dem Namen CIRKEL lief der von der GEG in dem Gebäude der Kaffeerösterei von der Teeabpackerei abgepackte Tee. Eine große Bedeutung hatten hier die Teebeutel und die abgepackten Ostfriesen-Mischungen. Im Kaffeewerk in Mannheim wurde Kaffeesurrogat hergestellt und unter dem Namen 1x1 vermarktet. Neben den bereits genannten Marken wurden gelegentlich auch Firmennamen, die der GEG gehörten, eingesetzt, z. B. WEAG - Wareneinfuhr- und Ausfuhrgesellschaft.

Anfang der 1970er Jahre wurde der kostenaufwendige Frischdienst für Röstkaffee mit Ladendirektbelieferung aufgegeben und der Kaffee gemahlen vakuumverpackt verkauft. Die Lieferwege gingen nun über die Läger der Konsumgenossenschaften.

Die Produktions- und Handelsaktivitäten für Kaffee und Tee der GEG wurden ab Mitte der 1960er Jahre im Produktbereich 7 zusammengefaßt. Hierzu gehörten die Eigenmarken CIRKEL und 1x1, und die Produktionsstätten Kaffeerösterei in Hamburg, Kaffeewerk in Mannheim, Teeabpackerei in Hamburg. 1968 wurde mit 204 Mitarbeitern ein Umsatzvolumen von 70 Millionen DM erzielt.

Anfang der 1970er Jahre wurde die GEG in abhängige Tochtergesellschaften gegliedert und umfirmiert in Co op Zentrale AG - später dann in co op Hapro AG. Der Produktbereich 7 ging in der Tochtergesellschaft PARCO auf. Fehlinvestitionen in unausgereifte Technik und mangelndes Eigenkapital für Ersatzinvestitionen führten Anfang der 1980er Jahre zur Aufgabe der Eigenproduktion.

GEG Kaffeedose
GEG Kaffeedose
GEG-Kaffedose für konsumgenossenschaftliche Verteilungsstellen aus Weißblech für Röstkaffee. Aus den 1950er Jahren.
GEG-Kaffedose für konsumgenossenschaftliche Verteilungsstellen aus Weißblech für Röstkaffee. Aus den 1950er Jahren.

Sonstiges

Der Rohkaffee wurde überwiegend zweit- oder dritthändig eingekauft.


Literatur

  • Heinrich Kaufmann: Die Großeinkaufs-Gesellschaft Deutscher Consumvereine m. b. H. GEG. Zum 25jährigen Bestehen 1894 - 1919. Hamburg 1919
  • Heinrich Sierakowsky: Werk im Werden, 2. Auflage (6. - 20. Tsd), Verlagsgesellschaft deutscher Konsumvereine, Hamburg 1930
  • Wilhelm Fischer: 60 Jahre geg. 60 Jahre Dienst am Verbraucher. 1894 - 1954. Festschrift Hamburg 1954. 362 Seiten.
  • Erwin Hasselmann: Geschichte der deutschen Konsumgenossenschaften. Fritz Knapp Verlag, Frankfurt am Main 1971, 740 Seiten.


Weblinks

  • Chronik der Konsumgenossenschaften und des ZdK, pdf-Datei mit Bildern, 1,7 MB,[1] Abruf 07.04.2008
  • Chronik der Konsumgenossenschaften und des ZdK ? Nur Text, pdf-Datei, 170 KB, *[2] Abruf 07.04.2008]
  • August Müller: Ein Vierteljahrhundert genossenschaftlichen Grosseinkaufs in Deutschland [Electronic ed.]. In: Sozialistische Monatshefte. - 25(1919), H. 4, S. 243 - 252 [3] Abruf 23. September 2009
  • Zu Gleichschaltung und Firmenbestand siehe auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 25. April 2007, [4] pdf 89,6 kB