L. H. Dröge Kaffeegroßrösterei

Aus Kaffeetraditionsverein

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L.H. Dröge

Kaffeegroßrösterei

Gegründet ab 1899 als allg. Laden,

Kafeerösterei ab frühe 50er Jahre bis 1971,

Inhaber und Gründer Siegfried Bohlmann

Marken Dröge Kaffee,

Sibo Kaffee,

Schulte Kaffee

Unternehmenssitz Bremen, Ostertorsteinweg 20-22,

Ladengeschäft Ostertorsteinweg 20.

Slogan Dröge Kaffee mit Kernröstung,

Radiowerbung: Dat ist wor und keene Löge

goden Kaffee hat de Dröge.

Status Ehemaliges Unternehmen

[bearbeiten] Geschichte

Siegfried Bohlmann, gelernter Kaffeekaufmann, war bei Gollücke & Rothfos (Bremen) vor dem 2. Weltkrieg (Prokura) tätig. Nach der Militärzeit hat er selbständig in Bremen früh wieder mit dem Röstgeschäft begonnen. Erst mit dem kleinen tütenweisen Handel, dann mit einem schnell wachsenden Unternehmen.

Der Name L.H.Dröge wurde seinerzeit von einem Kaufmann (Gemischtwaren), der nicht auf Kaffee spezialisiert war von Siegfried Bohlmann gekauft.

Eine in dieser Zeit übliche Vorgehensweise, um nicht als Neuling im Markt zu beginnen.

Die Dröge Kaffeerösterei hatte neben dem Kerngeschäft Kaffee auch Tee, Süßwaren, etc. im Angebot.

Im Stammhaus Bremen, Ostertor 20 gab es neben dem Kaffeeverkauf auch einen Kaffeeausschank.

Die Rösterei befand sich bis ins Jahr 1970 auch im Ostertor, es gab einen raumfüllenden Gas Trommelröster (Durchmesser ca. 1,6m) , später auch elektronische Verlesemaschinen, mit händischer Nachlese, eine automatische Verpackungsanlage im Erdgeschoss, eine Probenküche mit 4-flammigem Probat Probenröster. (Diese Rösterei wurde um ca. 1983 abgerissen)

Neben dem Röstraum befand sich ein Zollager / Rohkaffeelager (dieses Gebäude steht noch).

Dröge machte den Direktverkauf im Bremer Ladengeschäft, belieferte Hotels und Gaststätten im Norddeutschen Raum. Neben dem Kaffee wurden auch Tee, Süßwaren und Non Food Artikel vertrieben. Das Marktsegment war aber primär hochwertiger Kaffee.

Oft waren die Kaffeemischungen von Dröge und Sibo identisch, sie hatten lediglich andere Namen und unterschieden sich in den Verpackungen. Da sich die Marken aber keine echte Konkurrenz machten war dies unproblematisch.

Sibo war auf den Außerbremischen Markt spezialisiert, war in Bäckereien in und um Bremen im dem Norddeutschen Raum und in Berlin die verwendete Marke.

Die Rösterei wurde nach dem Tod von Siegfried Bohlmann geschlossen, da sich kein passender Nachfolger fand.

Die Namensrechte wurden weiterverkauft, verloren aber an Bedeutung.


[bearbeiten] Wissenswertes


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