List & Heineken

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List & Heineken

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Gegründet

1901

Unternehmenssitz

Hamburg

Importländer

???

Status

inaktiv


Geschichte

Am 2. Januar 1901 gründete Felix H. List und Eduard Heineken in Hamburg eine ?Caffee-Import und Commissionsgeschäft? unter dem Namen List & Heineken.

Felix H. List hattee sich nach absolvierter kaufmännischer Lehre in seiner Heimatstadt Leipzig durch langjährige Tätigkeit in London und Le Havre gründliche Kenntnisse auf dem Gebiet des Kaffeehandels angeeignet. Eduard Heineken schied bereits im Jahre 1908 wieder aus. Felix H. List führte die Firma, die sich inzwischen nicht nur im deutschen Inland, sondern auch im europäischen Ausland einen guten Namen gemacht hatte, von da an allein weiter.

Nach überwindung der schwierigen Kriegs- und Nachkriegszeiten nahm er im Jahre 1921 zu seiner Entlastung Kurt Fischmann als Partner auf, der bis dahin in eigener Firma gleichartiges Geschäft geführt hatte.

Schon zu einer Zeit, als es noch allgemein üblich war, Kaffee nur nach Aussehen und Geruch der Rohbohnen zu beurteilen und einzukaufen, hatte Felix H. List damit begonnen, Kaffee zu probieren. Einer der ersten Probenröster am Sandthorquai (jetzt Sandtorkai) stand im Musterzimmer der Firma List & Heineken. Durch sein ausgeprägtes, feines Geschmacksvermögen begründete Felix H. List schon früh den Ruf der Firma als Lieferant besonders guter Qualitätskaffees.

Von 1925 bis zum Tode im Jahre 1931 gehörte Felix H. List, der auch viele Jahre Vorstandsmitglied des Verein der Hamburger Kaffee-Effektivhändler e.V. war, dem Aufsichtsrat der Liquidations-Casse in Hamburg an.

1931 übernahm dann Kurt Fischmann die Leitung der Firma, unterstützt von den Söhnen des Gründers, Herbert List und Günther List.

1936 schied Herbert List aus, um sich ganz seinen künstlerischen Interessen zu widmen. Die Entwicklung der Firma verlief weiterhin günstig, so dass sie bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zu den führenden Firmen des deutschen Kaffee-Importhandels zählte.

Mit Beginn des Krieges im August 1939 wurde die Firma Wehrwirtschaftsbetrieb. Im Juli 1943 wurden die Geschäftsräume total ausgebombt, und die Firma konnte erst 1948 in den Freihafen, und zwar in den Sandthorquaihof am Pickhuben, zurückkehren.

Den Wiederbeginn der Kaffee-Einfuhren, zunächst unter der Ägide der JEIA im Jahre 1948 erlebte Kurt Fischmann nicht mehr. Er war im Jahr zuvor verstorben.

Seitdem wird die Firma von Günther List geführt, der seit 1949 Vorstandsmitglied des Verein der am Kaffeehandel beteiligten Firmen und viele Jahre dessen Vorsitzender war.

Unter seinem Vorsitz kam es 1969 zu dem Zusammengehen mit dem Verein der Kaffee-Großröster und ?Händler e.V. in Hamburg, der damals den Namen Deutscher Kaffee Verband e.V. Hamburg annahm.

Eine im Jahre 1973 aus Rationalisierungsgründen eingegangene Kooperation mit einer in ähnlicher Weise tätigen Firma hat sich seitdem bestens bewährt.

1976 feierte die Firma ihr 75jähriges Bestehen.

Anfang der 70er Jahre wurde List & Heineken von der Firma Theodor Wille & Co übernommen und mit dem Namen List & Beisler GmbH von den Herren List, Mallasch und Dehner im September 1979 weitergeführt.


Wissenswertes

...


Webseite

http://www.list-beisler.de/