Niehoffs Kaffeerösterei

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Niehoffs Kaffeerösterei

Niehoff-Logo.jpg

Gegründet

1933

Marken

Leni Kaffee,

Niehoffs Kaffee,

Uno e basta,

Coffea Natura

Unternehmenssitz

Gronau-Epe

Leistungsfähigkeit

3.500 Tonnen p.a.

(2012)

Status

Aktives Unternehmen


Geschichte

Die Kaffeerösterei Niehoff wurde im Jahr 1933 von Franz Leo Niehoff in Epe (Westf.) gegründet. Als Kolonialwarenhandel mit integrierter Rösterei wurde der Betrieb ab 1945 unter der Leitung seiner vier Söhne Franz Niehoff, Willi Niehoff, Leo Niehoff und Fritz Niehoff weitergeführt und versorgte die kleinen Orte in der Grenzregion zu den Niederlanden mit frischem Röstkaffee und anderen Produkten.

Weitergeführt wurde der Betrieb ab 1954 durch Franz Niehoff und dessen Frau Else Niehoff. Als reine Kaffeerösterei spezialisierten sie sich auf hochwertige Kaffeespezialitäten, meist als sortenreine Kaffees geröstet und verkauft.

1975 übernahm Franz Niehoff jun., nach dem plötzlichen Tod des Vaters, die Geschäfte. Bis 1988 stand ihm dabei seine Mutter Else als Mitgesellschafterin und erfahrene Kauffrau zur Seite.

1980 Die Niehoffs Kaffeerösterei zählt zu den ersten Importeuren von Bio-Kaffees in Deutschland.

1988 Umzug zum Sunderhooker Weg 6, Expansion und umfassende Modernisierung der technischen Anlagen ( Gothot Röster, 140 kg, Bj. 1974 ). Franz Niehoff jun. wird alleiniger Gesellschafter. Seine beratend wirkende Mutter zieht sich aus der Firma zurück.

2004 Tochter Pia Niehoff tritt als Diplom Kommunikations- und Marketingwirtin in das Unternehmen und ist heute verantwortlich für die Bereiche Marketing und Öffentlichkeitsarbeit.

2005 Die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre führt zur weiteren Expansion. Das Betriebsgelände wird um die doppelte Fläche erweitert und ein neues Rohkaffeelager wird errichtet. Großzügige Produktions- und Versandhallen werden gebaut und durch ein modernes Verwaltungsgebäude ergänzt.

2010Franz Niehoff jun. wird zum Vorstand im Deutschen Kaffeeverband e.V. gewählt.

Ende 2010 wird Niehoffs Kaffee an die befreundete AUWA Beteiligungs GmbH verkauft. Franz Niehoff jun. will sich sukzessive aus dem aktiven Geschäft zurückziehen und nur noch in beratender Funktion für die Rösterei tätig sein. Niehoffs langjähriger Prokurist Thomas Busjan wurde zum Geschäftsführer berufen. Quelle: bbv-net.de/ 19. Januar 2011 / VON MARTIN BORCK, GRONAU

2013 AUWA Holding investiert 2,5 Millionen Euro in neue "210 kg" Röstanlage (Rohkaffeeverarbeitung via Luftstrom). Die Investitionen wurden notwendig, da die Kaffeeproduktion weniger Jahre von 1.800 auf über 3.500 Tonnen Röstkaffee pro Jahr gestiegen ist. Weitere 200.000 bis 300.000 Euro werden zusätzlich in die Abpack-Anlagen investiert. Quelle: Münsterländische Volkszeitung, 26. Januar 2013


Wissenswertes

  • Franz Leo Niehoff, der einstige Gründer, hat in seinem ganzen Leben keine Kaffeeplantage besuchen können, bewies aber Instinkt und ein gutes Gespür bei der Auswahl der Rohware und Veredelung der Kaffees. Morgens frisch geröstet und Mittags auf dem Pritschenwagen direkt an die Kunden im Umland ausgeliefert. Schon damals quasi "just-in-time".
  • "85 Prozent des in Epe produzierten Kaffees geht in den Bio- oder fairen Handel. Geröstet wird für große Bio-Unternehmen, die ihren Rohkaffee dafür anliefern. Für die AUWA-Tochterfirma ?Lebensbaum?, etliche andere Unternehmen, aber auch für die eigenen Label wie ?Uno e basta? oder ?Coffea Natura? kauft das Team in Gronau auch selber weltweit ein. Die eigenen Marken werden lokal und regional vermarktet ? etwa in der Gastronomie, bei Klaas + Kock oder in öffentlichen Einrichtungen (Rathaus)." Quelle: Münsterländische Volkszeitung. 26. Januar 2013


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