1949

Aus Kaffeetraditionsverein
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Ereignisse

  • Mit Kolumbien sind rund 18.000 Sack Kaffee zur Verschiffung bis Mitte September von Einfuhrfirmen Hamburg und Bremens abgeschlossen worden. Dies ist nach der kleinen Einfuhr von 1.300 Sack im Januar 1949 der erste größere Kontrakt mit Kolumbien. Die Preislage ist drüben stetig, Quelle: Historisches Abendblatt Archiv, Nr. 98, vom 20. August 1949, Seite 15
  • In der neugegründeten DDR gab es noch 25 Kaffeeröstereien.
  • 15. August 1949: Die Hausse am Weltkaffeemarkt wird darauf zurückgeführt, daß die Ernte 1949 den laufenden Verbrauch nicht ganz decken wird. Dabei sind die Kaffeevorräte in den Produktionsländern aus früheren Jahren nicht besonders groß. Ebenso sind die Vorräte in den Verbraucherländern erheblich zusammengeschmolzen. Hinzu kommt der stark anwachsende europäische Bedarf, der in den nächsten Jahren bereits den Vorkriegsumfang erreichen dürfte. Quelle: Historisches Abendblatt Archiv, Nr. 96, vom 15. August 1949, Seite 9
  • Am 15. März 1949 gründeten Max Herz und Carl Tchilling-Hiryan die Frisch-Röst-Kaffee Carl Tchilling GmbH. Die beiden Gründer hatten die Idee, Kaffee per Post zu versenden.
  • Die Zollfahndungsstelle Hamburg deckte einen umfangreichen Schmuggel mit Kaffee aus dem Freihafen auf. Bisher wurden 18 Tonnen Kaffee beschlagnahmt. Drei Personen befinden sich in Haft. Der Kaffee war von Bord ausländischer Schiffe im Freihafen in Schuten umgeladen und mit Trümmerschutt zugedeckt über die Zollgrenze eingeführt worden. Quelle: Historisches Abendblatt Archiv, Nr. 68, vom 11. Juni 1949, Seite 3
  • 101.000 Sack Brasilkaffee mit einem Einzelhandelswert von 130 Mill. Mark werden gegenwärtig von dem amerikanischen Dampfer "Ornactern" im Hamburger Hafen gelöscht. Der Kaffee ist für den Verkauf an die Bevölkerung der Doppelzone bestimmt und wurde mit Geldern des Marshallplanes gekauft, der dafür 2,25 Millionen Dollar vorsah. Der Kaffee soll umgehend den Verbrauchern zugeführt werden. Quelle: Historisches Abendblatt Archiv, Nr. 47, vom 23. April 1949, Seite 3
  • Zwischen Großröstern und Kleinstpackern ist ein heftiger Streit entbrannt. Auf der letzten Sitzung des Verein der Kaffee-Großröster und ?Händler e.V. lehnten die Mitglieder den Aufnahmeantrag eines bekannten Kleinstverpackungs-Vertriebes ab und warfen dem Vertreter der Firma vor, die Kleinstpackungen würden mit schlechtem Kaffee gefüllt und zu außerordentlich überhöhten Preisen verkauft. Sie wollen in Zukunft den Vertrieb der 5-, 8- und 10-Grammpackungen boykottieren. Die kleinsten Packungen sollen 25 Gramm enthalten und auf das Pfund umgerechnet nicht mehr als 14 DM kosten. Den Endverkaufspreis für Großpackungen setzten die Röster und Händler gleichfalls auf 14 DM fest. Quelle: Historisches Abendblatt Archiv, Nr. 40, vom 04. April 1949, Seite 3
  • 22. Januar 1949: Den am Kaffee-Import beteiligten Firmen wird jetzt ein Betrag von 2,16 Mill. Dollar zur Verfügung gestellt. An dem hierzu möglichen Einzelhandel bezw. an der Einfuhr sollen 40 Firmen, die gewählt werden, beteiligt sein. Danach soll ein Betrag von 1,25 Mill. Dollar bereitgestellt werden, der 20 gewählten Firmen für die Kaffee-Einfuhr zur Verfügung stehen wird. Die Einkaufsregelung der danach bereitzustellenden Summen von 1,1 bezw. 2,25 Mill. Dollar, die über Belgish Offset-Account bezw. über den Marshall-Plan laufen sollen, ist noch ifnbestirnmt. Im ganzen sollen also etwa 6,5 Mill. Dollar für die Kaffee-Einfuhr bereitgestellt werden. Die Einkaufsverhandlungen für den erstgenannten Betrag von 2,6 Mill. Dollar können sofort beginnen. Quelle: Historisches Abendblatt Archiv, Nr. 9, vom 22. Januar 1949, Seite 9


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