Deutsche Extrakt Kaffee GmbH: Unterschied zwischen den Versionen

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* Zu '''[[Kaffeepulver|Pulverkaffee]]''' können geringwertige Kaffeesorten und Bruchbohnen verarbeitet werden. Da die subtilen Aromastoffe hochwertiger Gewächse bei der Extraktion verlorengehen, werden teure Sorten kaum verwendet. Quelle: DER SPIEGEL 42/1962 - Heiß wie die Hölle
  
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Aktuelle Version vom 26. Juli 2019, 15:15 Uhr

Die Deutsche Extrakt Kaffee GmbH ist ein großer Pulverkaffeeproduzent für Eigenmarken vieler Firmen.

Deutsche Extrakt Kaffee

GmbH

DEK Logo.jpg

Gegründet

1955

Marken

Jacobs Moccapress,

Tchibo Express Kaffee,

Cornelia Express

Unternehmenssitz

Hamburg-Wilhelmsburg

Status

Gegenwärtiges Unternehmen


Geschichte

1955 trafen sich die führenden Herren des deutschen Kaffeegeschäfts und sprachen über die Zukunft des Kaffeemarktes: Walther J. Jacobs (Jacobs Kaffee), Max Herz (Tchibo), Rolf Schopf (Eduscho) und Bernhard Rothfos.

Die DEK wurde noch im gleichem Jahr in Hamburg gegründet und ist der einzige Familienbetrieb zur Herstellung und Verarbeitung von löslichem Kaffee.

Die DEK packt ab und vertreibt den löslichen Kaffee unter Handelsmarken an Großabnehmer.

1957 konnte man das Werk Hamburg-Wilhelmsburg in Betrieb nehmen. Produziert wird auch in Berlin und Lüttich.

1966 Preiskampf um Pulverkaffee Quelle: zeit.de/1966/08/preiskampf-um-pulverkaffee

Alle drei Betriebe sind seit 1982 in einer Holding von Jan Beernd Rothfos zusammengefaßt.

Die DEK ist eine Tochtergesellschaft der Kord KG, die Ende 2007 in Cafea GmbH umfirmiert wurde.


Wissenswertes

  • Zu Pulverkaffee können geringwertige Kaffeesorten und Bruchbohnen verarbeitet werden. Da die subtilen Aromastoffe hochwertiger Gewächse bei der Extraktion verlorengehen, werden teure Sorten kaum verwendet. Quelle: DER SPIEGEL 42/1962 - Heiß wie die Hölle
  • Die DEK stellt heute noch Pulverkaffee in gefriergetrockneter und koffeinfreier Form für Tchibo her.




Weblinks