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* [[1673]] Mit dem Holländer [[Jan Jantz van Huesden]] begann der Kaffee-Handel und Kaffee-Ausschank in [[Bremen]]. Im Gebäude des Schütting, dem Sitz der einflussreichen Kaufmannschaft, eröffnete am Bremer Marktplatz das erste deutsche Kaffeehaus.
  
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* [[?title=1793&action=edit|1793]] fabrizierten die bremischen Zichorienbrennereien rund 441.000 Pfund Kaffeesurrogat, der zu über 80 Prozent von den Einwohnern (bei einer geschätzten Bevölkerungszahl von 35.000) selbst verbraucht wurde.
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* [[1793]] fabrizierten die bremischen Zichorienbrennereien rund 441.000 Pfund Kaffeesurrogat, der zu über 80 Prozent von den Einwohnern (bei einer geschätzten Bevölkerungszahl von 35.000) selbst verbraucht wurde.
  
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* [[1827]] Die Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck schließen mit dem Kaiser von Brasilien, Peter I., einen umfassenden Handelsvertrag.
  
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* [[1935]] gab es ca. 200 Versandgeschäfte für Waren aller Art, wobei nach Anzahl und Umsatz die Kaffeeversender überwogen.
  
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* [[1944]] wurden im Oktober große Teile der [[?title=Schlachte&action=edit|Schlachte]], also des innerstädischen, historischen Teils des Bremer Hafens, wo die Kaffeehändler sitzen zerstört.
  
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... Heute befinden sich nach einem harten Verdrängungswettbewerb um 1968 nur noch wenige Röstereien in Bremen, Kaffee Hag, Melitta und ein paar kleine: Münchhausen Kafee, Lloyd, und Hemken (etc.) erzeugen aber noch immer einen guten Teil der bundesdeutschen Kaffeeproduktion.
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... Heute befinden sich nach einem harten Verdrängungswettbewerb um [[1968]] nur noch wenige Röstereien in Bremen, Kaffee Hag, Melitta und ein paar kleine: Münchhausen Kafee, Lloyd, und Hemken (etc.) erzeugen aber noch immer einen guten Teil der bundesdeutschen Kaffeeproduktion.
  
 
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* [[2009|2009]][[Melitta|Melitta]] ist nach eigenen Angaben zum Unternehmen mit der größten Röstproduktion der Kaffeestadt geworden. Dort werden stündlich rund 16 Tonnen Kaffeebohnen geröstet. Pro Tag ergibt das eine halbe Million Pakete und weitere 75 000 Beutel mit Filterkaffee, Instant-Cappuccino, Kaffee-Pads und Bohnen für Kaffee-Vollautomaten. Quelle: http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/bremen/bohnen-offensive-bremen-486683.html
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* [[2009]] [[Melitta]] ist nach eigenen Angaben zum Unternehmen mit der größten Röstproduktion der Kaffeestadt geworden. Dort werden stündlich rund 16 Tonnen Kaffeebohnen geröstet. Pro Tag ergibt das eine halbe Million Pakete und weitere 75 000 Beutel mit Filterkaffee, Instant-Cappuccino, Kaffee-Pads und Bohnen für Kaffee-Vollautomaten. Quelle: http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/bremen/bohnen-offensive-bremen-486683.html
  
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* Petra Seling-Biehusen: ''Coffi, Schokelati, und Potasie. Kaffee-handel und Kaffee-Genuss in Bremen.'' Schulz-Kirschner Verlag, Idstein 2001, [[?title=Spezial:ISBN-Suche&isbn=3824804816|ISBN 3-8248-0481-6]]
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* Petra Seling-Biehusen: ''Coffi, Schokelati, und Potasie. Kaffee-handel und Kaffee-Genuss in Bremen.'' Schulz-Kirschner Verlag, Idstein 2001, [[ISBN 3-8248-0481-6]]
  
  
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Version vom 1. November 2018, 21:44 Uhr

Bremen, die Kaffeestadt

Bremenpan.jpg

Marktplatz, Dom, Rathaus, Schütting

Schütting.jpg

Bremer Schütting Portal - Leitsatz der Kaufmannschaft: Buten un Binnen - Wagen und Winnen (Außerhalb und drinnen, wagen und gewinnen)


Meilensteine

  • 1673 Mit dem Holländer Jan Jantz van Huesden begann der Kaffee-Handel und Kaffee-Ausschank in Bremen. Im Gebäude des Schütting, dem Sitz der einflussreichen Kaufmannschaft, eröffnete am Bremer Marktplatz das erste deutsche Kaffeehaus.
  • 1695 führte der Bremer Senat eine Kaffeesteuer ein.
  • 1793 fabrizierten die bremischen Zichorienbrennereien rund 441.000 Pfund Kaffeesurrogat, der zu über 80 Prozent von den Einwohnern (bei einer geschätzten Bevölkerungszahl von 35.000) selbst verbraucht wurde.
  • 1827 Die Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck schließen mit dem Kaiser von Brasilien, Peter I., einen umfassenden Handelsvertrag.
  • 1935 gab es ca. 200 Versandgeschäfte für Waren aller Art, wobei nach Anzahl und Umsatz die Kaffeeversender überwogen.
  • 1938 gab es über mehr als 40 Röstereien.
  • 1944 wurden im Oktober große Teile der Schlachte, also des innerstädischen, historischen Teils des Bremer Hafens, wo die Kaffeehändler sitzen zerstört.
  • 1961 gab es bereits 120 Kaffeeröstereien.

... Heute befinden sich nach einem harten Verdrängungswettbewerb um 1968 nur noch wenige Röstereien in Bremen, Kaffee Hag, Melitta und ein paar kleine: Münchhausen Kafee, Lloyd, und Hemken (etc.) erzeugen aber noch immer einen guten Teil der bundesdeutschen Kaffeeproduktion.

Schlachte kl.jpg

Schlachte an der Weser


Sonstiges

  • 1874 Gewerbe-Ausstellung in Bremen.


Klipp`s Kaffee 1928


Literatur

  • Petra Seling-Biehusen: Coffi, Schokelati, und Potasie. Kaffee-handel und Kaffee-Genuss in Bremen. Schulz-Kirschner Verlag, Idstein 2001, ISBN 3-8248-0481-6


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