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Kaffeetradition e.V., Hans-Böckler-Str. 224, 46242 Bottrop
 
Kaffeetradition e.V., Hans-Böckler-Str. 224, 46242 Bottrop
  
Veit Löper, Vereinsvorstand
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c/o Veit Löper, Vereinsvorstand
  
 
Telefon: +49 175 6672949
 
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Aktuelle Version vom 6. September 2019, 18:05 Uhr

- Presseinformation

Neuer Verein soll Kaffeetradition bewahren

Halle/Saale, 27. Januar 2007 | Sieben Kaffeeliebhaber gründeten im Januar 2007 Kaffeetradition e.V., mit Sitz in Halberstadt.

Der Kaffeetradition e.V. ist eine unabhängige Vereinigung von engagierten Personen, die sich durch Wort, Schrift und Tat für die Erhaltung der deutschen Kaffeegeschichte, sowie der Förderung des traditionellen Kaffeehandwerks, insbesondere Kaffeeröstender Manufakturbetriebe einsetzen möchten. Kaffeetradition e.V. wurde gegründet, da es heute kein unabhängiges Ursprungsnetz, bzw. keine Informationsplattform gibt.

Mitgliedsmodell baut auf aktives Mitwirken

Der Verein arbeitet in ganz Deutschland in einzelnen Projekt- und Arbeitsgruppen, in denen jeder (auch ein Nichtvereins-mitglied) mitwirken kann. Die Bildung einer solchen regionalen Arbeitsgruppe wird von einem aktiven Vereinsmitglied, der eine sogenannte Kaffeepatenschaft übernehmen möchte, ins Leben gerufen. In dieser Gruppe werden umfangreiche Daten, Dokumente und Bilder zu diversen Kaffeethemen gesammelt, bearbeitet und auf einer Informationsplattform im Internet dargestellt. Kaffeetradition e.V. unterstützt diese Projektgruppen, hilft bei der Organisation von Ausstellungen sowie bietet individuelle Netzwerktreffen, Ausflüge (z.B. Besichtigungen) und diverse Veranstaltungen an. Kaffeefans, Zeitzeugen, Manufakturröster, Kaffeehäuser, etc. die sich an den Vereinsaktivitäten und der Erweiterung der Informationsplattform beteiligen möchten, können Kontakt aufnehmen. Am besten noch in diesem Jahr, denn für Vereinsmitglieder der ersten Stunde gilt befristet ein vergünstigter Beitragssatz. Aktuelles

Ein virtuelles Kaffeemuseum soll entstehen

Hannover, 17. April 2007 - Unser neues Internetforum (Informationsplattform) soll alles Wissenswerte über die deutsche Kaffeegeschichte bewahren helfen. Dabei bedienen wir uns dem Wikipedia-Enzyklopädie-Prinzip. Spielend einfach kann sich jeder anmelden, informieren bzw. austauschen.

Mehr Informationen: www.kaffeetraditionsverein.de


- Pressekontakt

Kaffeetradition e.V., Hans-Böckler-Str. 224, 46242 Bottrop

c/o Veit Löper, Vereinsvorstand

Telefon: +49 175 6672949

Email: info@kaffeetraditionsverein.de www.kaffeetraditionsverein.de


- Presseberichte

Auf den Spuren der duftenden Bohne (Hildesheimer Allgemeine Zeitung, vom 30. März 2007)  

Neuer Kaffeeverein sucht Wissenswertes über Hildesheimer Kaffeerösterei Louis Hille

Hildesheim (kas). Wer heute ein Pfund Kaffee kaufen möchte, der flitzt schnell zum Supermarkt um die Ecke. Kaffeepäckchen aus Brasilien, Afrika oder Guatemala stehen da im Regal, einsatzbereit für Kaffeemaschinen aller Art. Doch das war nicht immer so. Immerhin gab es mal eine Zeit, in der vor allem kleine einheimische Röstereien den Ton bei dem braunen Getränk angaben. Zur Blütezeit Anfang des 20. Jahrhunderts gab es allein in Deutschland bis zu 6000 Kaffeeröstereien, erklärt Veit Löper. Und bestimmt auch einige hier in Hildesheim. Wie viele und vor allem welche genau, dass möchte der 32-Jährige aus Halberstadt jetzt herausfinden. Der Mann, der sich als Cooperation-Manager bei einem Versicherungsunternehmen beruflich eher mit trockenen, denn mit besonders genussvollen Dingen auseinandersetzt, ist einer von sieben Gründungsmitgliedern eines Vereins für Kaffeetradition. Ende Januar in Halle an der Saale aus der Taufe gehoben, wollen sich die Kaffeeliebhaber auf die Spurensuche der duftenden Bohne machen. Wir haben eine Liste mit zunächst einmal 40 ehemaligen Kaffeeröstereien zusammengestellt, über die wir nun mehr erfahren möchten, erklärt Löper. Darunter ist auch die Hildesheimer Kaffeerösterei Louis Hille. Das Bild von einer ihrer traditionellen Kaffeedosen ist ab sofort auf der Internetseite des Vereins unter www.kaffeetraditionsverein.de zu sehen. Auf die bunt verzierte Blechbüchse stieß Löper, als er eine Museumsausstellung zum Thema Kaffee in Hamburg besuchte. Jetzt wollen er und seine Vereinskollegen möglichst viel über die Rösterei und natürlich auch alle anderen in Hildesheim erfahren. In dem Forum wollen sie alles Wissenswerte über die deutsche Kaffeegeschichte sammeln, aufbereiten und bewahren. Darunter eben auch die Portraits von bis in die 1940er-Jahre gegründeten Röstereien, die heute nicht mehr aktiv sind. Für Löper ist das vor allem auch ein gutes Stück Heimatgeschichte, die künftig mit möglichst vielen regionalen Arbeitsgruppen in ganz Deutschland betrieben werden soll. Das Internetforum selbst funktioniert dabei nach dem Wikipedia-Prinzip. Wie bei der Online-Enzyklopädie können sich Interessierte registrieren lassen und dann die Informationen einfach auf der Seite niederschreiben. Wer im Umgang mit dem Internet unsicher ist, kann sein Wissen auch telefonisch unter der Rufnummer 05 11 / 3 74 89 52 oder in einer E-Mail unter info@kaffeetraditionsverein mitteilen. Kaffeefans, die sich bei dem Verein beteiligen wollen, können außerdem eine sogenannte Kaffeepatenschaft übernehmen.

Kaffeegeschichte interaktiv (COFFEE SHOP, vom 01. Juni 2007)  

Der neugegründete Kaffeetraditionsverein arbeitet die Geschichte von Röstereien auf

Bochum (Kirsten Eißer). Wer kennt Strauss-Kaffee oder die Rösterei Schaper? Wer weiß etwas über die Geschichte hinter diesen unternehmen, hat Unterlagen oder sogar noch Fotos? Viele Röstereien aus der Röst-Boomzeit in Deutschland existieren nicht mehr. Um ihre Historie zu bewahren, hat Veit Löper den Kaffeetraditionsverein gegründet. Seit Ende Januar ist der 32jährige auf der Suche nach Anhaltspunkten, Indizien und Hinweisen aus der Vergangenheit, der deutschen Kaffee-Geschichte. Das Besondere: Der Verein arbeitet überwiegend mit dem Internet und seiner Homepage www.kaffeetraditionsverein.de.

Mitmach-Prinzip. Die Website ist nach dem Konzept des bekannten Online-Lexikons Wikipedia gestaltet: Einfach kurz anmelden und schon kann der Besucher, egal ob Vereinsmitglied oder nicht, selbst Texte verfassen. Nach Löpers Vorstellung soll so eine möglichst vollständige und umfangreiche Text-Sammlung entstehen, ähnlich der eines Lexikons. Themen sind neben Röstern auch Kaffeegeschichte, Mühlen und Kaffeehäuser. Momentan liegt der Schwerpunkt aber auf der Rösterhistorie. Der Grund liegt auf der hand: ?Wir müssen uns beeilen, wir befürchten, dass wir bei einigen Röstereien schon zu spät kommen und davon keine Unterlagen mehr existieren?, erläutert Löper.

Die Geschichtsforschung ist aber nur ein Teil der Vereinsarbeit. ?Neben der Erhaltung und Bewahrung der Kaffeegeschichte gehört auch die Bewahrung und Förderung des traditionellen Kaffeehandwerks zu unseren Zielen?, so Löper. Geplant sind regionale Arbeitsgruppen des Kaffeetraditionsvereins, die beispielsweise auch Betriebsbesichtigungen organisieren oder dem Erfahrungsaustausch dienen. Zu den Vereinsmitgliedern zählen bislang vor allem Röster und auch ein Museumsmitarbeiter.

Kaffee-Leidenschaft. Veit Löper selbst hat mit Kaffee nur am Rande zu tun, er arbeitet als Strategischer Referent bei einer Versicherung. Mit dem Kaffee-Virus infizierte ihn sein Bruder, der Anfang Mai eine Kaffeerösterei in Sachsen-Anhalt eröffnete. Bei den Vorbereitungen besuchten die beiden Brüder auch das Kaffeemuseum Burg in Hamburg. Dabei stießen sie auf jede Menge Material wie alte Kaffeedosen und Bleche, zu denen sich aber keine geschichtliche Verbindung mehr herstellen ließ. Das will Veit Löper jetzt ändern.

Qualität, Exklusivität, Manufaktur (Main-Echo, Regionalzeitung zwischen Frankfurt und Würzburg, vom 13. September 2008)  

Kaffeegeschichte dokumentieren

Aschaffenburg (Susanne von Mach). Solche Geschichten sucht der 2007 gegründete Kaffeetraditionsverein in Halberstadt: Er will die Geschichte der deutschen Kaffeekultur und die Vergangenheit kleiner Manufakturen dokumentieren. »Zur Blütezeit Anfang des 20. Jahrhunderts gab es in Deutschland bis zu 6000 Kaffeeröstereien«, gibt Vereinsvorsitzender Veit Löper zu bedenken. Deren Geschichte will der Verein so weit als möglich aufarbeiten: ein langfristiges Projekt. Die Ergebnisse sollen allgemein im Internet abrufbar sein; schon jetzt dürfen registrierte Mitglieder in einem Forum nach dem Wikipedia-Prinzip Informationen über aufgelassene und existierende Manufakturbetriebe einspeisen. Noch zu dokumentieren ist zum Beispiel die Vergangenheit der J. Brandl Kaffee- Import und Gross-Rösterei, die 1803 in Würzburg gegründet wurde, oder die E. F. Döring Dampf-Kaffee-Rösterei in Hanau. Auch die Rösterei Wissmüller wird beim Kaffeetraditionsverein aufgeführt; viel mehr als ein Foto finden Nutzer bislang aber nicht. Kaffee Laier taucht gar nicht auf: Wer die Firmengeschichte kennen lernen will, wird aber auf der eigenen Internetseite fündig. Auf Vollständigkeit erhebt der Kaffeetraditionsverein lange keinen Anspruch. Nur seine Vision ist klar: Die Internetseite soll in einem virtuellem Kaffeemuseum münden.